2016 – Heilerziehungspfleger

Diese Studierenden der Fachschule für Heilerziehungspflege an der Adolf-Reichwein-Schule haben im Rahmen einer Feierstunde ihre Abschlusszeugnisse bekommen.   Foto: Fotostudio Sascha Braun

Limburg. „Bewusst haben Sie sich für die Arbeit mit Behinderten entschieden, für eine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger“, sagte Ralf Abel, Schulleiter der Adolf-Reichwein-Schule, als er 16 junge Damen und Herren verabschiedete, die an der Fachschule für Heilerziehungspflege ihre Ausbildung erfolgreich absolviert haben und ihnen im Rahmen einer akademischen Feierstunde die Abschlusszeugnisse überreichte. Abel hob die Bedeutung hervor, die Heilerziehungspfleger in der heutigen Zeit haben und die anspruchsvolle Ausbildung, die im Rahmen der Fachschule für Heilerziehungspflege geleistet wird. Viele behinderte Menschen in Wohnheimen und Werkstätten benötigen Hilfe bei der alltäglichen Lebensführung. Abel appellierte an die jungen Damen und Herren, das „Anderssein der anderen auch als Bereicherung des eigenen Seins zu begreifen“.

Die Studierenden der Fachschule Heilerziehungspflege haben zwei sehr anstrengende Jahre hinter sich, in denen sie Schule und Praxis miteinander verbinden mussten und stark gefordert waren. Mit Erfolg: viele haben schon einen Arbeitsvertrag in der Tasche. Heilerziehungspfleger werden in Deutschland dringend gebraucht, wo allein rund 9,6 Millionen Menschen mit Behinderungen leben. Die Fähigkeiten der Heilerziehungspfleger werden nicht nur in den Wohnheimen der Lebenshilfe arbeiten, sondern auch in Kindergärten, Schulen, in Krankenhäusern und Altenheimen.

 

 

 

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