2015 – Abiturienten

Sie haben das Abiturzeugnis in der Tasche: Insgesamt 108 Schülerinnen und Schüler haben am Beruflichen Gymnasium an der Adolf-Reichwein-Schule ihren Abschluss geschafft.   Foto: Fotostudio Sascha Braun

Limburg. Insgesamt 108 junge Damen und Herren wurden jetzt am Beruflichen Gymnasium der Adolf-Reichwein-Schule Limburg verabschiedet und erhielten im Rahmen einer feierlichen Abschlussfeier in der Josef-Kohlmaier-Halle ihre Abschlusszeugnisse. „So viele Absolventen hatten wir noch nie an unserer Schule“, betonte Schulleiter Ralf Abel, der die Abiturienten zu diesem „zentralen Meilenstein in ihrem Leben“ beglückwünschte, die die Mission „Hessenabitur 2015“ zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht haben. Es war mehr als ein besonderer Jahrgang: erstmals wurde an der Reichwein-Schule das Abitur neben den Fachrichtungen Ernährung und Gesundheit auch im Fach Pädagogik vergeben.

Zwar fiel die Oberstufenzeit der Absolventen fast vollständig in die umfangreiche Sanierungsphase der Reichwein-Schule. Das haben die Absolventen dennoch geduldig ertragen und sich zudem bei der Bildungsmesse engagiert, Erfolge beim europäischen Wettbewerb „Wie wollen wir in Europa leben?“ gefeiert sowie an der Gesundheitsmesse erfolgreich teilgenommen. Der Schulleiter richtete ein Wort des Dankes an die Abteilungsleiterin Dr. Edith Müller sowie die Tutorinnen und Tutoren, denen eine zentrale Bedeutung in der Oberstufe zukomme. In einer Evaluation gaben über 90 Prozent der Schüler an, dass sie mit der Beratung durch die Tutoren zufrieden beziehungsweise sehr zufrieden waren. Über 84 Prozent waren mit der fachlichen Vorbereitung auf die Abiturprüfung durch die Tutoren zufrieden oder sehr zufrieden. Das Wissen alleine mache nicht den vollkommenen Menschen aus, gab Abteilungsleiterin Dr. Edith Müller den Absolventen mit auf den Weg, Es sollten auch die fünf Sinne geschärft werden. Die frisch gebackenen Abiturienten sollten sich neben jeglichem Wissen auch ein „sehendes Herz zulegen“, so Dr. Müller: „Denn den Augen bleibt das Wesentliche verborgen“, wie es Antoine de Saint- Exupery schon darstellte.

 

 

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