2015 – Heilerziehungspfleger

Diese Studierenden der Fachschule für Heilerziehungspflege an der Adolf-Reichwein-Schule haben im Rahmen einer Feierstunde ihre Abschlusszeugnisse erhalten.   Foto: Fotostudio Sascha Braun

Limburg. „Für die meisten von ihnen ist es nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung“, betonte Ralf Abel, Schulleiter der Adolf-Reichwein-Schule, als er die erfolgreichen Absolventen der Fachschule für Heilerziehungspflege im Rahmen einer akademischen Feierstunde verabschiedete. Die Studierenden der Fachschule Heilerziehungspflege haben zwei sehr anstrengende Jahre hinter sich, in denen sie Schule und Praxis miteinander verbinden mussten und stark gefordert waren. Mit Erfolg: viele haben schon einen Arbeitsvertrag in der Tasche. Und sie werden dringend gebraucht. Allein in Deutschland leben fast zehn Millionen Menschen mit Behinderungen. Die Heilerziehungspfleger werden nicht nur in den Wohnheimen der Lebenshilfe arbeiten, sondern auch in Kindergärten, Schulen, in Krankenhäusern und Altenheimen.

Schulleiter Abel hob die Bedeutung hervor, die Heilerziehungspfleger in der heutigen Zeit haben – und künftig noch bekommen werden: „Viele Menschen brauchen ihre Hilfe. Sie sind angewiesen auf die Unterstützung und benötigen Hilfe bei der alltäglichen Lebensführung.“ Abel appellierte an die jungen Damen und Herren, das „Anderssein der anderen auch als Bereicherung des eigenen Seins zu begreifen“. Abel richtete ein Dankeschön an Klassenlehrer Thomas Baldus sowie Thomas Fasel für die Unterstützung.

 

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